Kleid Claire – mmh, schau ma moi.

Bei einer meiner Lieblingsdesignerinnen Stefanie von
SO-Pattern gibt es ein neues Kleid, „Claire“. Allerdings wird dieses genähte Kleid vermutlich nicht so sehr zu meinen neuen
Lieblingen zählen. Es ist so ein ich weiss nicht so recht Kleid für mich (wie hier am Gesichtsausdruck ersichtlich …).
 Das sagt Stefanie über den neuen Schnitt: „CLAIRE mit seiner ungewöhnlichen  Schnittführung polarisiert– sei es als Kleid oder als Bluse.

 

Dabei kommt das Hängerchen mit der Weite und dem Bindeband im Rücken teil, dem Umschlag im Vorderteil und dem einfachen Kragen ganzfreundlich daher … die Teilungsnähte entsprechen allerdings nicht der gängigen vorne-hinten-Ärmel-Aufteilung, sondern sind übergreifend, bei derSchnittführung war ich eher japanisch/Zero Waste inspiriert. Von der
Nähtechnik her ist CLAIRE nicht so schwierig – das könn en auchfortgeschritten Anfänger bewältigen –  be im Zusammenpuzzeln der Teile wird einbisschen das 3D-Gehirn gefordert. Doch wenn man sich an die Anleitung hält,kann eigentlich nix passieren.

 

Die Probenäherinnen – quer durch die Könn en-Niveaus warengeteilter Meinung: Entweder gefiel ihnen CLAIRE sehr gut ode r sie sagten: das istnicht meins.“
Ich falle eher in die zweite Kategorie. Meistens ist es so, dass ich mir was nähe und dann weiss ich sofort „ja“ oder „nein“. Aber hier bin ich mir einfach unschlüssig.

Verwendet hab ich hier einen ganz weichen, angenehmenBaumwollstoff, der kaum knittert (vor den Fotos bin ich 50 km im Auto gesessenund habe dazwischen nichts gebügelt). Allerdings wäre der ursprünglich für ganz was anderes gedacht gewesen, nämlich für einen Trachtenrock, bei dem man die zwei Teile aus dem Stoff ausschneidet, zusammennäht, einen Bund dran macht und
fertig wäre er.

 

Ich hatte allerdings schon mal einen mit einem anderen Muster genäht, bei dem mir dann die Länge gar nicht gefiel und der nur im Schrank hing. Nachdem ich die Farben so gerne mag, hab ich ihn mir für was anderes aufgehoben.
Raffiniert ist die Rückenansicht (das kommt dank des Musters aber nicht so rüber).
Gelernthab ich auf jeden Fall was, denn man hat wirklich viel denken müssen beim
Zusammenbauen. Ist mal was ganz anderes als was man sonst so kennt. Stellenweise kniffelig aber schon gut machbar.
Ich hab mein Schnittmuster gegenüber der Originallänge um 8 cm gekürzt.
Vorgesehen ist dass das Bindeband im Rücken geschlossen wird.  Nachdem eine andere es mal vorne gebunden hat, hab ich diese Variante auch mal ausprobiert.  Das war gleich ganz ein anderes Tragegefühl, fand ich irgendwie angenehmer. Gefällt mir aber nicht so gut.
Wenn ich so überlege kommt es vielleicht daher, dass die allermeisten Kleider, die ich bisher genäht habe, oben eher anliegend waren und dann erst unten weiter wurden (oder enger blieben). Das hier ist anders. Das fällt schon von der Brust weg eher weit (und nach unten hin kommt nicht mehr so viel dazu).
So was lockeres hab ich nur für Hochsommerstrandkleider.
 Es wurden mehr Blusen als Kleider in dem Probenähen genäht, die wirken ganz anders wie das Kleid.  Rückblickend wäre die Variante wohl besser gewesen. Kürzen will ich es aber auch nicht, da dann der untere schönere „Blumenteil“ wegfällt.
Hier könnt ihr euch die Beispiele der anderen Näherinnen anschauen.
Hier seht ihr mal die Schemazeichnung. Da sieht man, dass vorne auch zwei Falten wären – die kommen bei meinem gemusterten Stoff gar
nicht so raus.
Genäht ist es in Größe M, Länge von der Schulter 96 cm.
 Nun ab zu RUMS zum AWS.

1 Kommentar


  1. mmmh ich bin mir auch nicht wirklich sicher. Ich glaube aber, als Kelid mag ich es nicht so wirklich. Vielleicht eher als Bluse!

    Gruß Marion

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